[Bremse] Nachrüstung: Elektrische Unterdruckpumpe
#1
Guten morgen, Frischluftfahrer!

(Naja, es ist nicht mehr so schön draussen, usw.... ;-)

Wir haben schon mehrere Diskussionen über die häufig auftretende unbefriedigende Bremsleistung bei unseren Cabrios gehabt. Die Bremsleistung des Golf 4 wurde mehrmahls erwähnt, da es ein Wagen mit Girling 54 Bremssätteln und eh... kleinen Bremsscheiben ausgestattet ist.

Man fragt sich dann warum der Golf IV um Welten besser bremst als der Typ 89 Cabrio im Serienzustand (Girling 54, Ø256 mm Scheiben, Ø22,2 mm HBZ). Ich denke, es habe mit dem Bremskraftverstärker, oder der im BKV entstandene Unterdruck zu tun. Heute habe ich eine elektrische Unterdruckpumpe für den (z.B.) Golf IV entdeckt. Als Nachrüstgerät könnte das hier wohl die richtige Antwort sein für diejenigen, die eine verbesserung der Bremsleistung erzielen möchten. Alle Angaben ohne Gewähr! Die von mir empfohlene Lösung ist nicht für den Typ 89 vorgesehen. Auf jeden Fall denke ich, dass es wohl für den eine oder andere hier im Forum interessant sein dürfte.

Link: http://www.motor-talk.de/forum/aktion/At...tId=737678

Tschüss!
[Bild: 678570.png]
"Der Klang des Fünfzylindermotors sollte keinen Vergleich fürchten!"

Sommerauto: 1992er Audi Cabriolet 2.3E NG, Handschaltung,  Laserrot, Leder Anthrazit, Girling 60, 225/45-17 auf 7Jx17".

Daily Driver: 2018 BMW i3s 94 Ah, schwarz
Winterauto: 2009er BMW 320dat xDrive mit M Performance Power Kit
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#2
Die Unterdruckpumpe verbessert die eigentliche Bremsperformance nicht.

Sie unterstützt nur die Bremskraftverstärkung. Also wenn du bei niedirgen Drehzahlen das Pedal gefühlt verhärtet und schwergängiger wird, reicht der Unterdruck am Bremskrafatverstärker nicht mehr. IDR erhöht man dann die Motordrehzahl, damit das Pedalgefühl wieder passt. Gleiches macht der Bremskraftverstärker.

Aber der Druck an der Bremsscheibe ändert sich hierdurch nicht.

Gruss
performance based on engineering...
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#3
Hallo Jogie & Frischeluft

Ich möchte zum besseren Verständnis der nachfolgenden Leser noch eine Erklärung anbringen.
Der so genannte Bremskraftverstärker sollte eigentlich Pedalkraftverstärker heissen. Lesen
Denn er unterstützt/verstärkt die Kraft vom Fuß des Fahrers.
Er macht das mit Hilfe eines Druckunterschieds vom Außendruck<->Unterdruck.
Der SSP257 der im MT Thread verlinkt ist bebildert das ja schön.

Jogie hat ja schon richtig gesagt, daß die eigentlich Hydraulik und deren resultierende Verzögerungsleistung nicht geändert werden.
Wenn man es mal ausprobiert bekommt man die Bremse schon ins ABS wenn man "richtig reintritt".
Man müßte den BKV vergrößern um eine bessere Verstärkung der Pedalkraft zu erreichen und damit das Ansprechverhalten eines neueren Fahrzeugs.

Gruß
Tux
Verstehen kann man das Leben nur rückwärts, leben muss man es vorwärts.
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